FEB ist ein Programm von Engagement Global

Globale Textil­herstellung verstehenPerspektivwechsel durch Rollenspiele

Eine erwachsene Person und mehrere Schülerinnen und Schüler sitzen auf dem Boden um eine Landkarte herum. Ebenfalls sind Materialien wie ein Baumwollzweig und Textilien dort ausgebreitet.

Wodurch hebt sich Ihr Projekt von anderen ab?

Das Thema beschäftigt uns bereits seit zehn Jahren. In dieser Zeit haben wir kontinuierlich an der Optimierung der Methoden gearbeitet, um den Schüler*innen die komplexen Zusammenhänge in der Textilherstellung kreativ, interaktiv und handlungsorientiert zu vermitteln. Die Kombination aus Perspektivwechsel in unserer „Weltreise“, praktischer Gestaltung und Alltagsbezug erweist sich als besonders wirkungsvoll. Sie macht das Konzept des nachhaltigen Konsums konkret und begreifbar.

In den Workshops schlüpfen die Schüler*innen in die Rolle von Arbeiter*innen in der Fast-Fashion-Textilindustrie. Das finden sie meistens „total unfair“. Judith Ellfeldt

Was hat Sie bei der Projektumsetzung überrascht?

Das große Interesse sowohl der Schulen als auch der Schüler*innen. In den Workshops schlüpfen die Schüler*innen in die Rolle von Arbeiter*innen in der Fast-Fashion-Textilindustrie. Das finden sie meistens „total unfair“. Doch genau dieser Irritationsmoment löst oft einen Reflexionsprozess aus. Das zeigt, dass Kinder und Jugendliche durchaus bereit sind, über die globalen Auswirkungen ihres Konsums nachzudenken – wenn die Inhalte anschaulich und interaktiv vermittelt werden.

Eine erwachsene Person und mehrere Schülerinnen und Schüler sitzen auf dem Boden um eine Landkarte herum. Ebenfalls sind Materialien wie ein Baumwollzweig und Textilien dort ausgebreitet.
Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit Lieferketten der Textilindustrie.

Was raten Sie FEB-Einsteiger*innen?

Wir empfehlen, ausreichend Zeit in die Entwicklung partizipativer und zielgruppengerechter Methoden zu investieren. Das zahlt sich bei der Umsetzung aus. Gleichzeitig ist eine flexible Planung wichtig, um auf schulische Rahmenbedingungen und Dynamiken reagieren zu können. Und: Eure Projektideen sind toll, traut euch!

Über Hope Foundation e.V.

Hope Foundation e.V. ist eine deutsch-kamerunische Organisation, die sich für bessere Lebensbedingungen in benachteiligten Regionen Kameruns einsetzt – von Bildung über Gesundheit bis hin zu Frauenförderung und Umweltschutz. In Deutschland führt der Verein Projekte des Globalen Lernens durch.